Müssen Elementarschäden versichert sein?

Spätestens nach der Hochwasserkatastrophe kam die Frage auf, ob meine, vor vielen Jahren abgeschlossene Gebäudeversicherung auch für sogenannte „Elementarschäden“ aufkommt. Die Sicherheit, mit seinem Gebäude in einem Gebiet zu liegen, in dem solche Schäden nicht auftreten können, ist trügerisch. Zunehmende Extreme bei dem Klimawandel lassen uns aufhorchen und wenn schon kleine Rinnsale sich in reißende Wasserfluten verwandeln können, kann keiner mehr sicher sein, zukünftig bei Elementarschäden außen vor zu sein.

Was ist zu tun?

Da wir das Wetter nicht beeinflussen können, ist es sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken über mögliche Schäden zu machen. Wie kann ich mich, als Hausbesitzer, aktiv vorbereiten, welche Schutzmaßnahmen sollten getroffen werden?

Natürlich sollte am Haus alles „wetterfest“ sein. Lassen Sie Anbauten, Dächer, Fassaden von Fachleuten überprüfen, ob alles fest angebracht ist und beim nächsten Sturm nicht zum unheilvollen Geschoss werden kann.

Gegen Überschwemmungen hilft die Sicherung von Fenstern, Türen, Kellereingängen und Lichtschächten. Auch hier weiß der Experte Rat, welche Schutzmaßnahmen zu treffen sind. So könnte zum Beispiel die Anschaffung einer Pumpe im Falle des Falles gute Dienste leisten. Verstauen Sie in den Kellerräumen keine wichtigen Unterlagen, alle abgestellten Sachen im Keller sollten nicht auf dem Boden sondern zumindest in Palettenhöhe gelagert werden. Stellen Sie auch sicher, dass ihr Haus über eine Rückstausicherung verfügt, damit bei einem Hochwasser nichts aus der Kanalisation in Ihr Hauswassersystem läuft.

Wie kann ich mich sonst noch absichern?

Neben den Schutzmaßnahmen, die jeder Hausbesitzer im Vorfeld treffen sollte, ist auch ein ausreichender Versicherungsschutz mit der Absicherung von Elementarschäden unerlässlich. Neben den vielen Schäden, die durch eine Naturkatastrophe entstehen und den vielen persönlichen Dingen, die unersetzbar sind, sollte aber zumindest ein finanzieller Schaden vermieden werden, der existenziell ist.

Eine Beratung über die bisherige Absicherung des Gebäudes, über vorhandene Elementarversicherung, Hausratversicherung etc. hilft, Klarheit über ihre persönliche Situation zu bekommen. Natürlich sollte eine Beratung auch immer eine Empfehlung enthalten, welche Absicherung unbedingt notwendig ist, welche diese sinnvoll ergänzen und welche eher Luxus sind und nicht unbedingt abgeschlossen werden müssen.

AFC Frahmke

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