Bausparen – So finanzieren Sie Ihren Traum vom Eigenheim.

Was bedeutet Bausparen?
Wer für seine Immobilie Eigenkapital über einen Bausparvertrag ansparen möchte, der geht zu einer Bausparkasse. Das sind Banken, die sich darauf spezialisiert haben, Wohnungsbaufinanzierung über Bausparverträge zu ermöglichen. Dahinter steckt die Idee vom sogenannten „kollektiven Bausparen“. Heißt: Wenn viele Beteiligte Gelder in einen „Spartopf“ stecken, können alle mit diesen Beträgen bauen, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten. Die Sparsumme wird jedem Bauwilligen zu einer bestimmten Zeit individuell zugeteilt.

Bausparen bietet unter anderem diese Vorteile:

  • Über das Bausparen vermehren sie ihr Eigenkapital als Basis Ihrer Finanzierung. Denn je mehr Eigenkapital sie beim Erwerb oder Bau Ihrer Immobilie angehäuft haben, desto geringer sind ihr Finanzbedarf und die damit verbundenen Kosten. Zudem tun sich Banken mit der Bewilligung einer Finanzierung leichter, wenn die Eigenkapitalquote hoch ist.
  • Sie sichern sich einen festen Zinssatz. Das ist vor allem dann interessant, wenn die Zinsen für die Aufnahme von Krediten steigen. Und das ist seit einiger Zeit wieder der Fall und ein Ende noch nicht abzusehen. Mit dem Bausparen aber, sichern Sie sich schon heute einen günstigen Darlehenszinssatz für morgen. Unabhängig davon, ob Sie Ihr Immobiliendarlehen erst in 10 Jahren oder schon früher benötigen.
  • Sie bleiben flexibel. Mit dem angesparten Geld können Sie Immobilien nicht nur bauen oder kaufen, Sie könne auch bereits vorhandene Immobilien renovieren und modernisieren. Auch eine Anschlussfinanzierung ist mit Ihrem Bausparvertrag möglich.

Das Beste zum Schluss:
Wenn Sie Bausparen erhalten Sie staatliche Unterstützung. Der Staat fördert nämlich den Erwerb von Eigentum mit verschiedenen Fördermitteln, wie der Wohnungsbauprämie, der Arbeitnehmersparzulage und der Riester-Zulage.

Natürlich hat das Bausparen nicht nur Vorteile. Als Nachteile werden oftmals die niedrigen Zinsen auf das angesparte Guthaben genannt. Doch nur so können die Bausparkassen die günstigen Finanzierungszinsen gewähren. Außerdem hat ein Bausparer geringere Planungssicherheit, da der Zeitpunkt der Zuteilung nicht feststeht und von anderen Einzahlern bzw. dem eingezahlten Kapital abhängig ist.

Wie immer kommt es auf die individuelle Situation an, ob für Sie persönlich das Bausparen eine gute Alternative zur Immobilienfinanzierung darstellt. Sicherheit bietet hier nur ein Gespräch mit einem unserer Berater. Unsere Berater sind erfahren und kennen sich in diesem Metier gut aus!  AFC Frahmke steht Ihnen für Fragen rund um Ihre Immobilienfinanzierung gerne zur Seite. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

AFC Frahmke  - Bequem versichern. Entspannt leben!

Wann lohnt sich der Abschluss einer Privaten Krankenversicherung (PKV)?

In Deutschland bestehen nebeneinander zwei Formen der Krankenversicherung: Die private (PKV) und die gesetzliche Krankenversicherung (PKV). Beide Versicherungsarten haben ihre Vor- und Nachteile. Wer sich zwischen den beiden Krankenversicherungen entscheiden muss, sollte Folgendes wissen:

Jeder Bürger, bzw. Arbeitnehmer ist zunächst einmal in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Das gilt bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die bei der Krankenversicherung 2022 bei einem Jahreseinkommen bis 58.050 € liegt. Besser verdienende Beschäftigte können sich privat versichern. Für Freiberufler, Selbständige, Beamte und Studenten ist eine PKV unabhängig vom Einkommen möglich.

Vorteile der Gesetzlichen Krankenversicherung:
Mitglieder der GKV sind wie die meisten anderen Menschen in Deutschland versichert. Von den mehr als 83 Millionen Menschen in Deutschland waren im Juli 2022 rund 74 Millionen in 97 Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung. Gesetzlich Versicherte können alle Leistungen des Gesundheitswesens in Anspruch nehmen: Ärzte, Fachärzte aufsuchen und sind  auch bei einem Krankenhausaufenthalt versorgt.  Ein Vorteil privat versicherte Familienmitglieder mit keinem bzw. geringem Einkommen können kostenlos mitversichert werden. Die Beiträge richten sich zudem nach dem Einkommen, daher zahlen Geringverdiener weniger, während gut verdienende Menschen dementsprechend mehr zahlen müssen.

Vorteile der Privaten Krankenversicherung:
In der privaten Krankenversicherung gibt es einige Vorteile, von denen Sie im Vergleich zu Kassenpatienten profitieren. Die bevorzugte Behandlung bei Ärzten ist nur einer davon.

Beiträge: Diese sind unabhängig vom Einkommen, für Bezieher hoher Einkommen ist die PKV deutlich günstiger. Allerdings muss jede Person einzeln in der PKV versichert sein, es gibt keine mitversicherten Familienangehörigen.     

Leistungen: Privatversicherte genießen einen höheren Leistungsumfang. Dazu zählen eine schnellere Terminvergabe bei Ärzten, bessere Medikamentation, Einzelzimmer und Chefarztbehandlung im Krankenhaus. Privatversicherte haben auch oft schnelleren Zugang zu neuen Behandlungsmethoden und bei verschreibungspflichtigen Medikamenten fallen keine Zuzahlungen an. Positiv: Viele Versicherer zahlen ihren Kunden Monatsbeiträge zurück, wenn sie innerhalb von zwölf Monaten keine Leistungen genutzt haben.

Nachteile der Gesetzlichen Krankenversicherung:
Zu den Nachteilen der gesetzlichen Krankenversicherung gegenüber der PKV zählt beispielsweise die Bindung an die gesetzlichen Regelleistungen. Dadurch können gesetzlich Versicherte ihren Leistungsumfang nicht individuell festlegen und sind an die vorgeschriebenen Leistungen gebunden.

Nachteile der Privaten Krankenversicherung:
Privatversicherte müssen in der Regel mit steigenden Beiträgen im Alter rechnen. Es gibt allerdings Möglichkeiten, über eine Altersrückstellung, diesen Nachteil auszugleichen. Zudem müssen Familienmitglieder in der PKV extra versichert (vergünstigt) werden und können nicht, wie in der GKV, kostenlos in der Familienversicherung aufgenommen werden.

Zusatzversicherung:
Gesetzlich Krankenversicherte können durch eine Zusatzversicherung die Nachteile ausgleichen. Zusatzversicherungen betreffen z. B. den Krankenhausaufenthalt mit Ein- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung und  Krankenhaustagegeld.

Wie funktioniert die Kündigung bzw. der Wechsel in die PKV?
Versicherte müssen spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres kündigen. Zuvor sollten sie klären, in welchem Umfang bei einem Anbieterwechsel Altersrückstellungen mitgenommen werden können, zu welchen Konditionen eine Neuversicherung möglich ist und ob bei einem Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung dies überhaupt möglich ist. Kündigen darf die Versicherung einem Mitglied normalerweise nicht (Ausnahme: Bei vorvertraglicher Anzeigenverletzung oder Nichtbezahlung der Beiträge).

Achtung: Beim Wechsel von der Privaten Krankenversicherung zurück in die GKV ist der Rückweg oft versperrt, oder nur in bestimmen Fällen möglich: Zum Beispiel, wenn das Bruttoeinkommen unter die Beitragsbemessungsgrenze fällt.

Es kommt also auf die individuelle Situation an, ob sich ein Wechsel in die PKV lohnt. Sprechen Sie gerne mit mir über die verschiedenen Möglichkeiten.

Ich kläre ab,

  • ob Sie sich überhaupt privat krankenversichern können.
  • welche Bedingungen, wie Alter, Gesundheitszustand, Familienplanung oder auch der Beruf bei Ihnen auf die monatlichen Kosten Einfluss haben.
  • wie sich die steigenden Kosten im Alter verringern oder sogar ganz vermeiden lassen. Stichwort: „Altersrückstellung“
  • welcher Anbieter für Sie und Ihre individuelle Situation der Beste ist.

AFC Frahmke ist für Sie da. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Altersvorsorge – finanzielle Unabhängigkeit im Alter

Wie sieht meine persönliche Absicherung im Alter aus? Wer sich frühzeitig darüber Gedanken macht, kann auch rechtzeitig die Weichen für die eigene, persönliche Absicherung stellen. Denn wer sich auf die gesetzliche Rente verlässt, wird, nach aktuellem Stand, wohl den gewohnten Lebensstandard einschränken müssen, weil die gesetzliche Rentenversicherung nur noch eine unzureichende Grundversorgung leistet. Um die finanzielle Sicherheit im Alter zu gewährleisten, ist deshalb eine individuelle und auf die persönliche Lebenssituation maßgeschneiderte, private Altersvorsorge angesagt.

Mit Berufsbeginn scheint die Frage der Altersvorsorge noch so fern zu sein. Doch wer früh mit kleinen Beträgen anfängt, dem fällt der finanzielle Verzicht nicht so schwer, als wenn später größere Summen aufgebracht werden müssen.

Kleine Beiträge – große Wirkung

Dass im Laufe der Jahre aus einem kleinen Betrag eine große Summe entstehen kann, zeigt das folgende Beispiel einer Mietkaution, zu dem das Amtsgericht Köln im Juli 2022 ein Urteil gefällt hat. Hier wurden aus einer Mietkaution von 800 DM, die von der Vermieterin in eigene Aktien angelegt wurde, im Laufe von 58 Jahren 100.000 €.

(Amtsgericht Köln, 26. Juli 2022, Urteil (Az.: 203 C 199/21) https://www.juraforum.de/

Der Fall: Die Eltern der Tochter waren 1960 in die Wohnung einer Wohnungsgesellschaft im rechtsrheinischen Köln eingezogen. Im Mietvertrag war eine „Mietsicherheit“ in Höhe von 800 Mark vereinbart. Die Vermieterin durfte dies auch in eigenen Aktien anlegen. Dies geschah auch, die Aktien wurden von einem Treuhänder verwaltet. Bei Beendigung des Mietverhältnisses konnte die Vermieterin laut Mietvertrag entweder die Aktien herausgeben oder „den Nominalbetrag von 800 DM auszahlen“.

2005 zogen die Eltern in eine andere Wohnung der Wohnungsgesellschaft um. Die Mietsicherheit wurde „übertragen“, wobei lediglich aus den 800 Mark nun 409 Euro wurden.

Als beide Eltern verstorben waren, endete der Mietvertrag. Die Vermieterin zahlte die Kaution an die erbende Tochter zurück: 409 Euro. Demgegenüber forderte die Tochter Herausgabe der Aktien, die inzwischen einen Wert von über 100.000 Euro haben. Das Amtsgericht Köln gab ihr nun recht.

Hintergrund ist eine Mietrechtsänderung aus dem Jahr 2001. Bis dahin musste die Mietkaution immer auf einem Sparbuch angelegt werden. Erst die Änderung machte es möglich, dass Mieter und Vermieter „eine andere Anlageform vereinbaren“.

Nach diesen neuen Vorschriften stehe ein mit der Kaution erwirtschafteter Gewinn „unabhängig von der gewählten Anlageform dem Mieter zu“, betonte das Amtsgericht. Davon abweichende Vereinbarungen seien unwirksam…

Dieses Beispiel ist außergewöhnlich und wird die meisten von uns nicht betreffen. Es zeigt aber, dass sich bei der richtigen Anlage aus kleinen Beträgen große Summen entstehen können.

Richtig vorsorgen – Verschiedene Vorsorgemodelle

Wie können Sie persönlich für Ihre finanzielle Unabhängigkeit im Alter vorsorgen? Hier sind einige Vorschläge für Ihre Absicherung:

Betriebliche Altersvorsorge

Die Betriebliche Altersvorsorge (bAV) bezeichnet Leistungen, die ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber erhält. Diese „Betriebsrente“ ist eine steuer- und sozialversicherungsvergünstigte Vorsorge für Arbeitnehmer. Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung. Das heißt, jeder Arbeitnehmer kann Teile seines künftigen Gehalts oder Sonderzahlungen (z. B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld) in Beiträge zu einer bAV umwandeln und sich somit eine Zusatzrente aufbauen. Damit sich die betriebliche Altersvorsorge lohnt, gilt als Faustregel, dass sich der Arbeitgeber zu mindestens 20 Prozent am Beitrag beteiligen sollte. Ist der Zuschuss niedriger, sollten Interessierte mithilfe eines Vorsorgeexperten durchrechnen, ob die bAV für sie persönlich sinnvoll ist.

Im Unterschied zur privaten Altersvorsorge zahlt der Arbeitnehmer also seinen Beitrag nicht selbst ein, sondern überlässt dies dem Arbeitgeber. Der zahlt die Beiträge in der Regel direkt aus dem unversteuerten Bruttogehalt in einen Vorsorgevertrag, zum Beispiel mit einer Versicherungsgesellschaft, ein.

Der größte Nachteil der betrieblichen Altersvorsorge ist, dass sie bei der Auszahlung versteuert werden muss und Sozialabgaben anfallen. Zudem kann es zu Problemen bei einem Arbeitergeberwechsel kommen, wenn die neue Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber den bAV-Vertrag nicht weiterführen möchte.

Private Rentenversicherung

Sie haben die freie Wahl bei der Anlageform und eine garantierte, lebenslange Rente.

Eine private Rentenversicherung lohnt sich grundsätzlich für jeden, der seinen persönlichen Lebensstandard im Alter erhalten möchte. Die gesetzliche Rente wird dabei durch eine private Altersvorsorge ergänzt.

Als Faustregel gilt: Ihr Beitrag zur privaten Rentenversicherung sollte in etwa zehn Prozent des Bruttoeinkommens betragen, rät Stiftung Warentest.

Grundsätzlich werden drei Varianten der privaten Rentenversicherung unterschieden:

Klassische Rentenversicherung

Bei der klassischen privaten Rentenversicherung wird eine lebenslange Rente gezahlt, egal wie alt die versicherte Person wird. Das angesparte Kapital setzt sich aus seinen eingezahlten Beiträgen, einem garantierten Zinssatz und den erwirtschafteten Überschüssen des Unternehmens zusammensetzt. Die Beiträge werden sicherheitsorientiert angelegt, meist in festverzinslichen Anleihen. Eine Mindestverzinsung wird garantiert, ist aber in Zeiten von niedrigen Zinsen ebenfalls niedrig.

Fondsgebundene Rentenversicherung

Bei dieser Rentenversicherung werden die Beiträge in Investmentfonds, meist in Aktienfonds, angelegt. Diese Versicherung verspricht höhere Renditen, ist aber auch von den Schwankungen am Markt abhängig. Es ist daher nicht sicher, in welcher Höhe die spätere Rente ausbezahlt wird.

Hybride Rentenversicherung

Hierbei werden die beiden vorgenannten Rentenversicherungen kombiniert. Die Beiträge werden zu unterschiedlich hohen Risiken angelegt, die Renditen, aber auch die Risiken liegen entsprechend auch zwischen den beiden oben genannten Varianten.

Riester-Rente

Die Riester-Rente hilft dabei, sich eine private Altersvorsorge aufzubauen und so die gesetzlichen Rentenzahlungen zu ergänzen. Vorteil dieser Versicherung: Riester-Verträge als Form der privaten Altersvorsorge werden durch staatliche Zuschüsse und steuerliche Vorteile gefördert. Vor allem Familien und Bezieher bzw. Bezieherinnen geringer Einkommen profitieren von der staatlichen Förderung.

Wie stark man von den Vorteilen der Riester-Rente profitieren kann, hängt von der beruflichen Situation, dem Einkommen und der Anzahl der Kinder ab. Wegen der personenbezogenen Förderung ist Riester für Geringverdiener besonders sinnvoll. Fast 40 Prozent der geförderten Riester-Sparer verdienen weniger als 20.000 Euro pro Jahr. Unter der Einkommensgrenze von 30.000 Euro liegen annähernd 60 Prozent.

Basisrente (Rürup-Rente)

Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, ist eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung und bietet Steuervorteile für Selbstständige und Arbeitnehmer.

Vor allem Selbstständige müssen privat vorsorgen, um im Alter abgesichert zu sein. Diese Bevölkerungsgruppe unterstützt der Staat mit der Rürup-Rente. Diese ist vor allem für Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sowie gut verdienende Arbeitnehmer und Beamte sinnvoll. Sie alle können von hohen Steuervorteilen auf die eingezahlten Beiträge profitieren. Anders als bei der gesetzlichen Rentenversicherung, die durch ein Umlageverfahren mit den Beiträgen die heutigen Rentner finanziert,  wird bei dieser Rente privat für die einzahlende Person angespart. Auch hier gibt es unterschiedliche Anlageformen.

Die Beiträge für eine Rürup-Rente können von der Steuer abgesetzt werden, die Auszahlungen werden dann im Ruhestand versteuert.

Immobiliensparen

Finanzielle Vorteile und Sicherheit im Alter durch das Wohnen im Eigenheim

Immobilien sind eine wichtige Anlageform, die viele Vorteile für die Absicherung im Alter bieten. Schon in jungen Jahren ist das Wohnen im Eigenheim sehr attraktiv. Finanziert wird die selbstgenutzte Immobilie mit monatlichen Beiträgen während der aktiven Berufstätigkeit, im Ruhestand profitiert  man dann von der mietfreien Immobilie und muss nur noch für die Nebenkosten sorgen.

Besonders interessant ist die Anschaffung einer Immobilie, wenn die monatlichen Raten für Eigentumswohnung/-haus nur gering die eigenen Kosten für die genutzte Mietwohnung übersteigen. So kann, statt Miete zu zahlen, schon für die eigene Zukunft angespart werden.

Statt der Eigennutzung kann eine Immobilie auch für die Vermietung angeschafft werden. Mit den Mieteinnahmen werden dann die monatlichen Raten gedeckt. So kann im Alter eine schuldenfreie Immobilie genutzt oder als Einnahmequelle weiter vermietet werden.

Lebensversicherung

Sie schützt die Hinterbliebenen vor finanziellen Risiken und Verpflichtungen

Lebensversicherungen sichern die wirtschaftlichen Risiken von Tod oder Invalidität ab, dienen aber auch der privaten Altersversorgung. Eine Lebensversicherung wird meist auf eine bestimmte Person abgeschlossen und dient zunächst einmal der Versorgung der Hinterbliebenen. So muss z. B. ein Haus nicht verkauft werden, wenn im Falle des Todes oder der Invalidität die monatliche Abzahlung des Hauses durch die Lebensversicherung abgesichert ist.

Eine Lebensversicherung kann aber auch als Altersvorsorge genutzt werden. Während der Laufzeit ist ein bestimmtes Risiko abgedeckt, mit Ablauf der Versicherung wird ein Kapitalbetrag ausbezahlt. Hierbei kann mit der Versicherungsgesellschaft eine Einmalzahlung oder aber eine monatliche Ratenzahlung vereinbart werden.  

Kinder-Vorsorgemanagement

Sichern Sie die finanzielle Zukunft Ihrer Kinder und Enkel, schon jetzt

Früher wurde mit der Geburt eines Kindes ein Sparbuch angelegt. Auf dieses Sparbuch kamen dann die Geldbeträge, die das Kind z. B. bei Geburtstagen, Weihnachten geschenkt wurden.

Ein Sparbuch ist bei heutigen Null-Zinsen keine gute Option mehr. Wer für seine Kinder frühzeitig sorgen möchte, für den gibt es verschiedene Möglichkeiten:  Zunächst sollten die Folgen von Unfällen und Krankheiten abgemildert werden. Je nach Alter des Kindes ist eine Krankenzusatzversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung, private Haftpflichtversicherung und eine  Unfallversicherung sinnvoll.

Es kann aber auch schon frühzeitig mit kleinen Beträgen, z. B. mit dem Kindergeld, ein Startkapital für die Zukunft angespart werden. Hier kommen verschiedene Formen der oben genannten Anlegeformen in Frage. Mit kleinen Beträgen kann auch ein Aktienfond erworben werden, der im Laufe der Jahre ein gutes finanzielles Polster ergeben kann, wie unser Eingangsbeispiel zeigt.

Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Im Falle einer Erwerbsunfähigkeit sind Sie und Ihre Familie finanziell abgesichert

Zunächst einmal der Unterschied: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) tritt in Kraft, wenn die versicherte Person ihren Beruf nicht mehr ausüben kann. Dagegen zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) erst, wenn die versicherte Person dem Arbeitsmarkt gar nicht mehr zur Verfügung steht. Wer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, könnte also noch in einem anderen Beruf eingesetzt werden. Eine BU tritt also viel eher ein als eine EU.

Beide Versicherungen schützen vor dem finanziellen Risiko, wenn die versicherte Person berufs- oder erwerbsunfähig wird und das monatliche Einkommen wegfällt.

Die Berufsunfähigkeit tritt ein, wenn eine Person in ihren bisherigen Beruf voraussichtlich länger als 6 Monate nicht mehr arbeiten kann. Gründe können ein Unfall, eine vorübergehende oder eine dauerhafte Krankheit sein.

Dagegen gelten Beschäftigte als erwerbsunfähig, wenn sie aufgrund von körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung nicht mehr oder nur stark eingeschränkt am Berufsleben teilnehmen können.

Da die staatliche Unterstützung im Fall einer Berufsunfähigkeit im Jahr 2001 stark eingeschränkt wurde, empfiehlt es sich, privat vorzusorgen und die eigene Existenz abzusichern. Auch hier gilt: Je früher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, umso geringer sind die monatlichen Beiträge, die Gesundheitsprüfung ist leichter oder fällt ganz weg und die versicherte Person ist bereits in frühen Jahren abgesichert. Unfälle oder Krankheiten können jederzeit eintreten, auch in jungen Jahren.

Kostenlose Beratung nutzen

Wem jetzt der Kopf schwirrt, welche Altersvorsorge die richtige ist, dem empfehlen wir ein Gespräch mit dem Vorsorge-Experten.

 Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Benötige ich eine Rechtsschutzversicherung?

Eine Rechtsschutzversicherung sichert die Kosten eines Rechtsstreits ab, d. h.  die Versicherung übernimmt die Kosten für die Vertretung meiner rechtlichen Interessen. Je nachdem, für welchen Bereich die Rechtsschutzversicherung abgeschlossen wird (z. B. Verkehrs- Rechtsschutz), übernimmt der Versicherer je nach Art des Streitfalls die Anwaltsgebühren, Gerichtskosten, Zeugengelder sowie die Kosten des Gegners und die der Zwangsvollstreckung.

Aber die Versicherung stellt nicht nur einen Anwalt, wenn Sie vor Gericht gehen müssen, sondern hilft auch, Rechtsfälle zu verhindern. Sie berät und unterstützt ihre Kunden bei Streitigkeiten. Oft reicht der Brief eines Anwalts schon aus, um Probleme zu lösen.

Eine Rechtsschutzversicherung tritt in Kraft, wenn ein Rechtsschutzfall vorliegt. Eine Beratung im Vorfeld ist nicht durch die Versicherung abgedeckt. Außerdem prüft der Versicherer bei jedem Fall, ob  Aussicht auf Erfolg besteht, schuldhaftes Handeln vorliegt und ob dieser Rechtsstreit versichert ist.

Aber benötige ich einen solchen Versicherungsschutz?
Die Antwort lautet: Kommt drauf an! Wie immer im Leben ist die Bilanz zwischen Einsatz und Risiko entscheidend.

Um einen gerichtlichen Prozess finanziell durchzuhalten, der vielleicht auch einen hohen Streitwert hat, ist eine Rechtsschutzversicherung „Gold wert“. Oder andersherum: Das Risiko eines Rechtsstreits wird oft nicht eingegangen, weil die Kosten des Verfahrens nicht absehbar sind und ich, falls der Rechtsstreit verloren geht, auch noch die Kosten des Gegners zahlen muss. Das heißt, obwohl ich mich im Recht fühle, kann ich aus Risikogründen den Rechtsstreit nicht eingehen und bleibe auf meinem Schaden sitzen.  Eine Rechtsschutzversicherung bietet also in vielen Fällen eine finanzielle Sicherheit.

Also eine Rechtsschutzversicherung abschließen?
Sinnvoll ist es, die Bereiche abzusichern, in denen für mich persönlich ein hohes Risiko besteht. Wer sich z. B. mit dem Auto im Straßenverkehr bewegt, der sollte über einen Verkehrs-Rechtsschutz verfügen. Hier kann bei einem Unfall der Schaden schnell in die Tausende gehen. Und auch bei Bagatellen oder eigentlich klaren Rechtsfällen zieht die gegnerische Versicherung beim Ausgleich des Schadens gerne eine Pauschale für eine Mitschuld ab. Ohne Anwalt bleibt man oft darauf sitzen.

Um die Kosten der Versicherung zu senken, wird  bei der Beitragszahlung oft eine Selbstbeteiligung vereinbart. Damit ist im Falle des Falles ein hoher Streitwert abgesichert, die Selbstbeteiligung wird nur im Schadensfall gezahlt.

Wartezeiten
Wichtig ist beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, dass zum Beginn des Vertrages noch kein Rechtsfall vorliegt. Dieser wäre noch nicht mit der Versicherung abgedeckt. In den meisten Fällen besteht eine Frist von drei Monaten. Nur wenn der Beginn des Rechtsstreits nach dieser Frist liegt, tritt die Versicherung ein.

Die wichtigsten Rechtsschutzversicherungen
Diese Rechtsschutzversicherungen sind, je nach Lebenssituation, sinnvoll:

  • Verkehrsrechtsschutz
    Absicherung als Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger bei rechtlichen Auseinandersetzungen im Verkehr. Versichert sind Eigentümer, Halter, Fahrer oder Insasse aller auf Sie während der Vertragsdauer zugelassenen Fahrzeuge.
  • Eigentümer- und Mietrechtsschutz
    Versicherung für Mieter oder Eigentümer für die Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen aus Mietverhältnissen, Eigentum, Besitz und anderen Rechten in dem von Ihnen bewohnten Haus oder der von Ihnen bewohnten Wohnung.
  • Privat- und Berufsrechtsschutz für Nichtselbstständige
    Dieser Rechtsschutz kann nur von Arbeitnehmern abgeschlossen werden. Der Versicherungsschutz umfasst eigene Schadenersatzansprüche, die Streitigkeiten aus Arbeitsverhältnissen, Ansprüchen aus privatrechtlichen Schuldverhältnissen, z. B. einem Kaufvertrag, Steuerstreitigkeiten vor Gericht, Verteidigung im Strafverfahren und in Bußgeldverfahren u. ä. Versichert sind der Versicherungsnehmer, sein Ehegatte bzw. Lebenspartner, die minderjährigen Kinder und die volljährigen unverheirateten Kinder bis zum 25. Lebensjahr, längstens jedoch bis zu dem Zeitpunkt, in dem sie erstmalig eine auf Dauer angelegte, bezahlte Berufstätigkeit ausüben.
  • Privat- und Berufsrechtsschutz für Selbstständige
    Dieser Privat-Rechtsschutz kann vereinbart werden, wenn der Versicherungsnehmer, also der Ehegatte bzw. Lebenspartner oder beide eine selbstständige Tätigkeit ausüben. Dazu gehören Rechtsfälle im privaten Bereich (Privat-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz) und die Wahrnehmung rechtlicher Interessen im Zusammenhang mit der Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit. Wird das Kostenrisiko der selbstständigen Tätigkeit eingeschlossen, dann ist das Gewerbe oder die freiberufliche Tätigkeit, die konkret im Versicherungsschein eingetragen ist, versichert.

Rechtsschutzpakete
Eine gezielte Auswahl einzelner Rechtsschutzbereiche ist empfehlenswert. Je nach Lebenssituation kann ein Paket aus verschiedenen Bereichen sinnvoll sein, denn der Abschluss eines Paketes aus verschiedenen Rechtsschutzgebieten ist  i. d. R. günstiger als mehrere Einzelabsicherungen und zudem individuell auf Ihre Situation zugeschnitten. Statt z. B. für drei Fahrzeuge in der Familie drei Verträge für die Verkehrs-Rechtsschutz abzuschließen ist eine Privat- und Verkehrsschutz-Versicherung empfehlenswert und meist günstiger als die Einzelabsicherung.

Klären Sie mit mir oder Ihrem Versicherungsexperten ab, welche Rechtsschutzversicherung für Sie sinnvoll ist und Ihr Leben erleichtern würde. Ein Experte, der im Schadensfall auch an Ihrer Seite steht, damit Sie zu Ihrem Recht kommen.

Geld anlegen – früh und richtig.

Den Sieger erkennt man am Start!

Wer im Alter unabhängig sein möchte, sollte rechtzeitig vorsorgen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Gerade die jungen Jahre bedeuten für viele eine Zeit der Ausbildung, Qualifizierung, Weiterbildung etc.  Die Möglichkeiten, Geld für Finanzanlagen übrig zu haben, sind eher gering.

Trotzdem ist es angebracht, sich, auch zu Beginn der beruflichen Tätigkeit, über die verschiedenen Formen der Geldanlagen zu informieren. Wer die richtige Geldanlage-Strategie vor Augen hat, hat seine Finanzen besser im Griff, kann für die Zukunft planen und weiß im entscheidenden Moment, was zu tun ist. 

Grundsätzlich gilt bei der Geldanlage: Je sicherer die Geldanlage, desto geringer sind die Zinsen. Risikoreiche Anlagen bieten mehr Chancen, haben aber auch das Risiko des Geldverlustes.

Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld
Als sichere Geldanlagen gelten das Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld. Sicher heißt, dass im Falle einer Bankenpleite 100.000 Euro pro Bank und Kunde geschützt sind. Dafür gibt es bei diesen Anlageformen so gut wie keine Zinsen. Und bei der aktuellen Inflationsrate von mehr als 7% schwindet die Kaufkraft des angelegten Geldes sehr schnell. Schlimmer noch: Banken verlangen oft einen Negativzins für angelegte Beträge. Das heißt, für das „angelegte“ Geld muss auch noch bezahlt werden. Solche sicheren Anlageformen sind deshalb nur geeignet, wenn Geldbeträge kurzfristig angelegt werden sollen, aber in kürzerer Zeit wieder benötigt werden – beispielsweise die „eiserne Reserve“ für unvorhergesehene Ausgaben. Um schnell über Liquidität zu verfügen, sollte dennoch auf die Kündigungsfristen geachtet werden. Oft kann bei diesen Anlegeformen monatlich nur 2.000 € entnommen werden, ansonsten müssen auch hierbei Kündigungsfristen von bis zu drei Monaten eingehalten werden und der Vorteil der schnellen Verfügbarkeit ist wieder weg. Als langfristige Anlage sind diese Formen, trotz der Sicherheit, also nicht geeignet.

Aktien und Investmentfonds
Diese Kapitalanlage ist risiko-, aber auch ertragreicher. Hier kommt es auf die Anlagestrategie an, ob das Risiko kleiner oder größer ist. Der Berater fragt deshalb bei diesen Anlageformen die persönliche Risikobereitschaft vorher ab. So ist gerade in jungen Jahren eine Anlage in einzelne Aktien oft nicht empfehlenswert, da dort bei Insolvenz des Unternehmens ein Komplettverlust droht. Besser ist die Investition in Fonds. Dort wird das Risiko gestreut und das angelegte Geld nimmt die Entwicklung des Marktes mit. Bei dieser Geldanlage ist langfristig von einer guten Verzinsung auszugehen.

Vergleiche der verschiedenen Anlageformen zeigen, dass Aktien und Investmentfonds die besten Verzinsungen ermöglichen. Empfehlenswert ist, gerade in jungen Jahren, einen regelmäßigen, gerne auch kleinen, Betrag in diesen Bereich zu investieren. Diese Anlagestrategie führt erfahrungsgemäß langfristig zum Erfolg.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig auf Kosten wie Depotgebührenzu achten, die mit diesen Geldanlagen verbunden sind.

Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang die ETFs (Exchange Traded Funds), die kostengünstiger sind, als die aktiv gemanagten Investmentfonds.  Bei Investmentfonds entscheidet der Fondmanager über die Zusammensetzung der Anlage, während beim ETF automatisch ein Index, wie der DAX, zugrunde gelegt wird. Das spart Gebühren für den Fondmanager.

Immobilienfonds
Bei Immobilienfonds wird zwischen geschlossenen und offenen Fonds unterschieden. Offene Immobilienfonds investieren in viele Immobilien. Geschlossene Fonds dagegen oft nur in ein oder zwei Objekte, meist Großobjekte wie Krankenhäuser, Einkaufszentren etc. Diese Fonds werden geschlossen, wenn genügend Kapital eingezahlt wurde. Diese Anlegeform ist risikoreich, da das Risiko nicht auf viele verschiedene Objekte verteilt wird. Außerdem können sie während der Laufzeit weder an die Gesellschaft zurückgegeben noch an der Börse veräußert werden.

Die offenen Immobilienfonds stellen dagegen eine gute Möglichkeit der Geldanlage auch für junge Leute dar. Diese Fonds investieren in viele verschiedene Immobilien, wodurch das Risiko gestreut wird. Sie bieten meist zwar geringere Zinsen als die Anlage in Aktienfonds, es hat sich aber gezeigt, dass die offenen Immobilienfonds langfristig eine akzeptable Rendite abwerfen und vergleichsweise risikoarm sind. So betrugen in 2019 betrugen die durchschnittlichen Renditen aus offenen Immobilienfonds drei Prozent. Die Renditen werden aus Mieteinnahmen und Verkäufen der Immobilien erwirtschaftet.

Edelmetalle
Gerne wird auch in Gold oder andere Edelmetalle investiert. Doch diese Anlage eignet sich normalerweise nur als Ergänzung mit einem kleinen Anteil am Gesamtvolumen. Denn die Anlage in Edelmetalle bietet keine Zinsen oder Dividenden. Entscheidend ist nur der Kurs beim An- und Verkauf. Bricht dieser ein, muss sogar mit hohen Verlusten gerechnet werden.

Empfehlung
Zu empfehlen ist je nach Vermögen eine breite Streuung Ihres angelegten Geldes in verschiedene Anlageformen. Das vermindert langfristig das Risiko. Auch Laufzeiten und eine persönliche Risikoabwägung spielen eine Rolle.

Welche Anlageart für Ihre Situation in Frage kommt, kläre ich gerne mit Ihnen persönlich in einem Gespräch.

Philipp Frahmke

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